Friday, 20 January 2012

Reflexion/Moes experience/Canoesession/Chat with Harry/Grouphost training/Childprotection/Funeral/intention for the weekend

Mittwoch 18. Januar 2012
An diesem Tag durften wir endlich die residential group accommodation verlassen. Welch Freude sich in meinem Herzen ausbreitete. Erst einmal alle Sachen zurück in den Schrank räumen, duschen & was richtiges frühstücken(das Frühstück um 0830h mussten wir nämlich noch mit machen- Toast wie immer).
Das einzig gute an dem Frühstück war ein wirklich spannendes Gespräch mit einem der neuen Volunteere. Moeses, ist 34 & ist bisher nur herum gereist. Er kommt ursprünglich aus Kilkeel, was ja nun direkt neben der Tür ist. Er erzählte uns was von den Konflikten. Warum war es so interessant? Weil Moses, ich nenne ihn ab jetzt nur noch Mo, unserem alter näher ist, als die anderen Menschen mit denen ich bisher geredet habe. Er erzählte von seiner ersten katholischen Freundin, bei der er mal ne Nacht geschlafen hatte & am nächsten morgen kam der Vater ins Zimmer & sah ihn. Weiß nicht warum aber die jeweiligen Partei wissen ob man dazu gehört oder nicht. Also verließ der Vater das Zimmer, um sein Gewehr zu holen. Mo packte seine Sachen & verließ das Haus so schnell er konnte. Für's Anziehen blieb keine Zeit mehr. Jedoch stellte er sich dem Vater einige Tage später, indem er seine Freundin abholte & als er an der Tür klingelte öffnete ihm diese der Vater, der ihn so böse anguckte. Was hätte alles passieren können. Waren Morde zu der Zeit nichts besonders. Gerade in Newry, die Stadt an der Grenze, war es für IRA Mitglieder besonders einfach Protestanten zu töten & dann 2Meilen zu fahren & ihn einem anderen Land zu sein, wo man sie strafrechtlich nicht verfolgen konnte.
An diesem Tag mussten wir zum Glück erst um 2pm wieder auf der Matte stehen, um die drei Tage zu reflektieren. Weiß nicht woran es lag, aber alle verkrochen sich in ihren Zimmern & dösten so vor sich hin. Pünktlich um 2pm. ging es dann in den Konferenzraum. Mir graute es, da ich dachte, was soll schon dabei rauskommen. Aber ich wurde positiv überrascht. Die Reflextionen waren recht produktiv & es wurde auch Einsicht für unsere Unmut gezeigt. Wir besprachen noch andere Dinge die nicht so eng mit den Erfahrungen der tage verbunden waren, die aber mit der Zeit, in der man hier arbeitet & so einiges mitbekommt recht wichtig sind, wie zB. Teamwork, Organisation & ähliches.
So dauerte die Besprechung doch länger als geplant, was aber nicht schlimm war, da wir nicht häufig das Gefühl haben hier wirklich gehört zu werden.

Donnerstag 19. Januar 2012
Am Morgen hatte ich eine Canoesession. Das Wetter war einfach unglaublich. Es war recht warm, schätze mal so um die 10°C, sonnig & recht windstill. Also das perfekte Wetter um eine kleine Kanutour zu machen. Die Gruppe Student Union Ireland, kurz SUI, bestand aus 10 ehemaligen Studenten zwischen 22-28. Also ein sher relaxtes Alter, mit dem man immer gut arbeiten kann. Sehr unproblematisch. Ich hatte die Aufgabe sie für die Session starkklar zu machen, da ich den anderen Instructor direkt am See treffen würde. Brenton English arbeitet für YMCA Lurgan & ist ein Level 4 Coach. Was ganz lustig war, war das eine der SUIlern, nachdem ich gesagt hatte, dass ich aus Deutschland komme, sich in fließendem Deutsch mit mir unterhielt. Grund für diese Sprachkenntnisse war, dass ihr Vater aus Köln & ihre Mutter aus Dublin kommt. Komische Situation. Nachdem alle fertig ausgerüstet waren, ging es dann auch schon los zu See. Nebenbei: Der Leader Colli, konnte sich noch an mich erinnern. Mit ihm hatte ich eine meiner ersten Deepboulderin'session. Am See angekommen, wartete Branton auch schon auf uns. Schnell die Kanus fertig gemacht. Ein Catamaran & zwei Singlecanoes. Ich sollte den Katamaran unterstützen. Auf dem Wasser war auch absolut keine Spur von Eile oder ähnliches zu spüren. Und so hatte ich wieder einmal, wenn ich Kanu fahre, das Gefühl im Urlaub zu sein. Die 6 Leute in meinem Katamaran, zwei Kanus werden hierzu mit zwei Holzbalken verbunden, unterhielten sich mehr als das sie paddelten & so trieb ich das Boot mit langsamen kraftvollen Zügen nach vorne. Ich ließ die Sonne mein Gesicht streicheln & genoss den leichten Wellengang in vollen Zügen. Am Ende der Session fühlte sich mein Körper tatsächlich erholt an. Ich unterhielt mich noch mit Brenton, da er in Zukunft Flos & mein Training übernehmen sollte, damit wir auch Ende Februar fertig sind. Er erzählte mir, dass er mich & Flo am Montag in einer Woche für zwei Tage abholen würde & wir dann Kanu fahren gehen & dann von dem Oberkanuten Hugo in Kanu & von einem Engländer in Kayak trainert werden. Das klingt doch mal nach einem Plan.
Zur Mittagzeit traf ich dann Harry, ihr erinnert euch? Ich unterhielt mich mit ihm & was er mir dann erzählte ließ mich ziemlich stutzig werden. Ich versuche mich mal so kurz wie möglich zu halten. Also Harry war Ende Oktober auf dem Laganriver in Belfast mit dem Kajak unterwegs. Zuvor hatte er sich eine kleine Schnittwunde an der rechten Hand zugezogen. Naja jedenfalls hatte er sich bei dieser Aktion einen Weil's disease(http://de.wikipedia.org/wiki/Weil-Krankheit ) eingefangen , was eine Infektionskrankheit ist. Die Krankheit kann einen ziemlich schlimmen Verlauf nehmen, was bei Harry passiert ist. Er viel führ zwei Wochen ins Koma, weil der Virus alle im Blutvorhanden Thrombozyten(http://de.wikipedia.org/wiki/Thrombozyt ), zerstören & somit das ganze Immunsystem lahm legen. Harry berichtete, das er eine Nahtoderfahrung hatte. Das war das erste Mal, dass ich einen Menschen davon reden gehört habe, der dieses erlebt hat. Sonst Hört man immer nur in den Medien von solchen Erfahrungen. So erzählte Harry mir, dass er diese Situation wie folgt wahrgenommen hatte: Er befand sich in einem schwarzen Raum. Im Hintergrund konnte er einen schwachen Schatten erkennen. Im Nachhinein glaubt er, dass es sein bester Freund war, der zwei Jahre zuvor gestorben war. Dieser Schatten war jedoch nur Anwesend redete aber nicht. Dennoch konnte er eine Stimmer hören, die mit ihm redete & ihm Mut zusprach & er konnte ganz klar die Stimme seiner toten Großmutter hören. Als er das erzählte bekam ich eine solche Gänsehaut. Vielleicht gibt es sowas ja tatsächlich. Werde das ganze nochmal überdenken müssen. Denn er war immer ein so ehrlicher Mensch, deswegen kann ich mir nicht vorstellen, dass er sich sowas ausdenken würde.
Am Nachmittag begann dann unser Grouphost Training. Wir, die Alten, sollten dabei sein, da sich einige Dinge ändern sollten & wir zudem noch unsere Erfahrungen in das Training einbringen sollten. Danach ging es zur Bank & dann schnell zu Tescos. Am Abend fuhren die Anderen nach Belfast, aber da ich Flo anbot sein DI zu covern, blieb ich ihn Greenhill & machte mir einen netten Abend mit Mo & Kev. Wir tranken ein Paar Bierchen & unterhielten uns.

Freitag 20. Januar 2012
Heute Morgen stand Childprotection auf dem Zettel. Oh welch großes Thema hier in der UK! Es geht darum, wie man mit jungen Menschen umgeht. Was es für Missbräuche gibt. Dazu muss man sagen, dass es hier echt ein wenig paranoid zu sich geht. Wenn es interessiert einfach mal nachfragen, dann kann ich es genauer erklären. Auch hier war es wieder so, dass die „Alten“ ihre Erfahrungen den Neuen mit auf den Weg geben sollten, da es, wenn man es noch nie so erfahren hat, wirklich sehr einschüchternd ist, wenn man hört was man alles nicht darf & worauf man alles achten muss. Ich hatte zum Glück schon aus Deutschland die Skills im Umgang mit Kindern zu haben, was es mir ermöglichte etwas gelassener an die Sache ranzugehen, auch wenn es ihn Deutschland komplett anders ist.
Danach kam noch ein kleiner Ausflug ins Gebiet des Risk Assesstments. Wie beurteilt man Situationen richtig usw.
Am Nachmittag wurde das Grouphost Training mit einem praktischen Teil erweitert. Langweilig! Doch dann kam der Hammer. Im Gespräch gestern Abend mit Mo, erfuhr ich dass es hier in der UK super günstig ist, einen Motorradführerschein zu machen. Der Vergleich: Deutschland ca 1400€, UK ca 500€. Deswegen fragte ich Micheal heute wie es aussehen würde. Ob er einen guten Fahrlehrer kennt. Was man alles beachten muss. Also unterhielten wir uns ne gute Stunde darüber, wie man es am besten angeht. Denke ich bin gut vorbereitet. Jetzt muss ich nur noch das Geld auftreiben & dann könnte es für mich & Flo losgehen, der sich diese Chance auch nicht entgehen lassen will. Hoffe das klappt. So günstig werde ich wohl nie wieder einen solchen Führerschein erwerben können. Außerdem hat Papa ja noch ein super chices Motorrad im Carport stehen. Juhuuu!
Was total super ist, ist dass man den nur beantragen muss & dann schon auf der Straße üben kann. Also könnte man sich theoretisch ein Motorrad für 300 Pfund kaufen, dann den Führerschein beantragen & schon könnte an mit einer 125er Maschine los düsen. Krass oder?!
Das Wochenende sind wir alle Off. Eigentlich wollten Flo & ich ja wandern gehen, aber da der lokale Weatherchannel ein Unwetter für das ganze Wochenende angekündigt hatte & Flo ein super Dubstepconcert in Belfast für nur 11,50 entdeckt hat, haben wir uns umentschieden & fahren morgen, nachdem wir ausgeschlafen haben nach Belfast.
Vorher habe ich noch ein Gespräch mit Rod, bezüglich Kevin, der es in seiner Jugend echt mega schwer hatte. Versuchen ihn irgendwie von seinen Freunden abzuspalten, da die der absolut falsche Umgang für ihn sind. Es geht über harte Drogen, zu Schlägerrein usw. Doch im Kern ist Kevin ein super sozialer Mensch, der einfach in seinem Umfeld gefangen ist & vieles einfach nicht besser weiß bzw. nicht anders kennt. Er würde gerne nach Afrika gehen, dahin wo er weit von seinen Mates getrennt ist. Und Rod hat ja ne Organisation in Uganda, wo ich mit ihm mal absprechen will, ob es da nicht irgendwie Spendengelder gibt, die Kevin helfen könnten. Denn heute habe ich Kev gefragt, wenn ich ihm ein Platz in Afrika besorgen könnte, ob er dann sofort gehen würde. Und diese Frage hat er mit einem dankbaren JA beantwortet. Vielleicht kennt ja von euch noch jemand ne Möglichkeit mir, aber vor allem Kevin zu helfen. Könnt mir gerne ne Mail schreiben an fahrenbach.t@gmail.com. Vielen Dank schonmal im Vorraus!

The Native American lifestyle exposed them to the leptospiral life cycle.

joke of the Month. Thanks Beke!
Canoetour on Castlewellanlake

Canoetour on Castlewellanlake

Canoetour on Castlewellanlake

Tuesday, 17 January 2012

Hanks last days/new boulder track/time to say goodbye/Raft calamity/Residential Group/Beginnin’ of the new staff training

Samstag 07. Januar 2012
Außentemperatur ca. 8°C, Wassertemperatur 3°C. Am heutigen Tag sollten wir bouldern gehen. Ja & Hank war das Wetter einfach egal. Die Tage die er noch hier sein würde waren gezählt & sowohl bouldern, als auch ein Walk zum Slieve Commedagh standen noch auf der to-do-list. Kurz vor dem bouldern gingen wir noch schnell in Wetsuit zu Tescos, da unser Nahrungsangebot recht beschaulich war. Dann war es endlich soweit. Wir erreichten den Tallymoreforestpark. Hank, David, Jonny & ich machten uns auf den Weg & wanderten den Fluss entlang. Wie gewohnt bis zur ersten Brücke, dann den etwas anspruchsvolleren Part mit Wasser bis zur Brust. Auf dem Weg trafen wir noch Aidan, Maya & Ceiran, die gerade mit den Hunden spazieren waren & Aidan empfahl mir mal weiter zu bouldern als nur bis zum Trustfall. Also machten wir das auch. Der Teil des Flusses, der nach diesem kam, war einfach unbeschreiblich. Man wanderte in einer Schlucht, manchmal überwachsen mit Grün, manchmal war man nur vom nackten Stein umgeben & hatten einen unglaublichen Blick in den klaren kalten Himmel. Ich fühlte mich wie in einer anderen Welt( vielleicht ein wenig wie auf Andorra von Avatar). Auch die Wassertiefen unterschieden sich deutlich von denen davor. Sie variierten von knöcheltief bis 12m langen Schwimmparts. Wir erkletterten uns Wasserfälle, untergruben umgestürzte Bäume & meisterten jegliche Strömungen & Untiefen. Am Ende standen wir vor einem ca. 7m hohen Wasserfall, für den wir einige Zeit in Anspruch nehmen mussten, um diesen zur Hälfte zu erklimmen. Jonny & David mussten die Hilfe eines Seils in Anspruch nehmen, das die Wassermassen, die auf sie herab stürzten zu stark waren. Aber für die erste Bouldersession advanced war es nicht so schlecht. Hank hingegen, wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt, wer ihn etwas kennt, meisterte alles mit bravur. Nachdem wir den Fluss dann verlassen hatten, weil es schon recht dunkel geworden ist, eilten wir noch zum von mir versprochen Brückensprung von der Old Bridge. Die Schwierigkeit hier ist nicht unbedingt die Höhe von ca. 8m, sondern eher die Eintauchfläche von ungefähr 1,5m x 1,5m. Nachdem ich den Demonstrationsprung ausgeführt hatte, waren die Anderen am Zug. Hank der nun schon deutlich tiefere Sprünge auf seinem Sprungkonto hatte, zögerte anfänglich, sprang dann doch. Jonny brauchte etwas länger & David entschied sich, das nächste Mal zu springen. So machten wir uns frierend auf den Rückweg zum Bus. Dieser war aber irgendwie in der Zeit wo wir im Wasser waren, kaputt gegangen & so mussten Hank & ich, nachdem Ray, mein Kanutrainer die beiden Anderen zurück nach Greenhill gefahren hatte, auf den A&A warten, einer Arte ADAC.
Den Abend ließen wir dann mit einer DVD ausklingen.


Sonntag 08. Januar 2012 & Montag 09. Januar 2012
Der letzte Tag mit meinem geliebten Bruder brach für mich früher an als für Hank. Ich hatte am Morgen eine Session. Storywalk. Ich lief also mit der Gruppe den Glenriverpath hoch & dann zum Rapunzeltower. Nach der Session weckte ich dann Hank, damit wir den letzten Punkt der Liste abarbeiten konnten. Also machten sich dasselbe Team des Tages zuvor auf den Weg Richtung Summitcross des Slieve Commedaghs. Da es zu dieser Zeit schon recht früh dunkel wird & wir ziemlich langsam unterwegs waren, schafften wir es nicht ganz bis zur Spitze meines Lieblingsberg, sondern nur zur Mournewall auf dem Rücken des Verbindungsstücks zwischen Slieve Donard & Slieve Commedagh. Denke Alle haben es sehr genossen & der Hunger steigerte das Tempo des Rückwegs enorm, dazu kam noch der Einbruch der Dunkelheit, der den Druck im Rücken zusätzlich erhöhte.
An diesem Abend kam dann auch Flo aus Schottland wieder, da er mit mir Hanks letzten Abend zelebrieren wollte. Hierzu gingen wir drei in die Prayerhut, eine kleine Holzhütte ohne Strom, dafür aber ausgestattet mit bequemen Sesseln & einem kleinen Kamin. Wir hörten bis spät in die Nacht Musik, tranken Bell Heaven, ein schottisches Bier welches ich bei meinem Aufenthalt in Edinburgh Ende August des letzten Jahres kennen lernte & Flo beauftragte, ein paar Dosen dieses köstlichen Getränks mitzubringen & unterhielten uns bis spät in die Nacht. Abschließendes Fazit: Ein sehr, sehr gelungener letzter Abend für Hank & eine wundervolle Entdeckung eines neuen Ortes für Flo & mich, um uns mal aus dem hektischen Volunteerleben zurückzuziehen.
Nach nur drei Stunden Schlaf weckte uns dann auch schon wieder der Wecker. Rod hatte angeboten Hank nach Newry zu fahren, um dort den Bus um 0855h zu bekommen. Da der Montag auch der erste Schultag für alle Schüler der UK war, mussten wir schon um 0730h losfahren, da wir mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rechneten. Dieses war jedoch nicht der Fall, also war Hank schon recht früh am Buscentre in Newry & da Rod schnell wieder zurück nach Kilkeel musste, setzten wir Hank nur ab, was den Abschied schnell & fast schmerzfrei über die Bühne brachte.
Auf dem Rückweg fiel ich sofort in einen unruhigen Schlaf.
Den Rest des Tages verbrachte ich mit ruhen.

Dienstag 10. Januar & Mittwoch 11. Januar 2012
Dienstagabend fuhr ich mit Flo & Jason zu Aidan. Wir guckten Real Steel & anschließend spielten wir noch Fruit Nija auf der Xbox 360.
Am Mittwoch fuhren Jason & ich dann nach Belfast um uns einen super Tag zu machen. Das letzte Treffen war Ende November, also eine viel zu lange Zeit. Wir fuhren als erstes zu seiner Wohnung auf dem Gelände des Stanmillis College. Dort etwas Zeit verbracht, erinnerte uns der knurrende Magen
daran, dass wir noch was essen wollten & wo geht das besser als bei Yam!? Nach einer wunderbaren Suppe & einem 8Oz Beefburger ging es weiter Richtung Butcher Street. Jason wollte sich ein paar Pullover kaufen. Wir schauten erst bei Sport Direct nach, doch weil wir dort nichts Passendes fanden ging es weiter zu T K MAX. Dieses ist ein Outlet für jegliche Markenkleidung. So wurde nicht nur Jason fündig, sondern auch ich fand eine super starke Frühlings-/Sommerjacke. Nach einem kurzen Kontakt mit meinen Eltern, willigten diese ein mich bei diesem kauf zu unterstützen. Welch Glück ich hatte. Also ging es mit einem erfolgreichen Kauf zurück zu Stanmillis.
Gegen 0800pm brachte mich Jason dann wieder zurück nach Newcastle, wo ich mich dann mit Flo in die Prayerhut zurückzog. Der gute Rotwein von Flo, die Hitze des Feuers & die leckeren Gemüsewraps erledigten den Rest & schickten uns untermauert von Trentemøllers & Sizarrs Klängen,  nach einem super interessanten Gespräch über Musik ins Land der Träume. So wachten wir gegen 0400am wieder auf & zogen uns zu unserem eigentlichen Ruheplatz zurück.
Gute Nacht Flo, Gute Nacht Thor.

Donnerstag 12. Januar 2012
Donnerstag ist Lisburn Trust Tag. Auch heute kam die Gruppe der besonderen Menschen zu uns nach Greenhill. Da Stefan immer noch nicht zurück war, durfte ich die Gruppe wieder leiten. Wie die Woche zuvor angekündigt, gingen wir heute Spazieren. Sie mussten sich auf dem Weg über verschiedene Dinge Gedanken machen. So sollten sie zum Beispiel ihr Lieblingssong singen, ihre Lieblingsaktivität in Greenhill benennen oder sich eine Superkraft aussuchen, wenn ich ihnen eine geben könnte. Wie immer war es eine wirklich schöne & entspannte Session.

Wochenende vom 13.-15. Januar 2012
An diesem Wochenende hatte ich zwei Sessions eine Lasertagsession Samstagmorgen & eine Raftbuildingsession am Nachmittag. Die Lasertagsession verlief ohne jeglichen Zwischenfall. Die Gruppe war leicht zu führen & so war es ein durchaus entspannter, aber recht kalter Vormittag.
Der Nachmittag sollte jedoch einiges von mir abverlangen. Aber dazu später. Fange ich da an, als alles begann. Die Gruppe wurde mir von Flo, der diese schon am Vormittag in einer Session hatte, als sehr umgänglich & aufgeschlossen beschrieben. Also freute ich mich auch sehr auf die kommenden 2 ½ Std. Das Floßbauen & auch die Aufwärmspiele waren auch genauso wie ich es mir erhofft hatte. Alle waren wild darauf ins Wasser zu gehen, die Kälte zu spüren oder wie der Ire sagt: I just wanna feel the craic! Dann ging es auch schon auf Floß & raus auf den See. Ich begleitete das Floß im Kanu, nur zur Sicherheit, falls etwas passieren sollte. Wie immer hatte ich eine Rettungs-Wurfleine mit an Bord. Nach anfänglichen Paddelschwierigkeiten, raufte sich die Gruppe jedoch zusammen & brachte das Floß unter Kontrolle. Nun noch ein paar Spiele, um die Stabilität zu überprüfen. Hierbei löste sich eins der vorderen Fässer & das Floß bekam eine Schräglage. Panik brach aus. Warum auch immer, da doch alle ins Wasser wollten. Sie versuchten es durch Gewichtsverlagerung zu stabilisieren, aber dabei flippte das Fass komplett raus, sodass ich es einsammeln musste. In einem Moment der Unaufmerksamkeit, brach das ganze Floß zusammen. Die Gruppenmitglieder stürzten in das Kalte. Ich machte mich sofort daran mit ihnen Kontakt aufzunehmen & ihnen zu erklären, dass sie zurück zum Ufer schwimmen sollten, während ich das Equipment einsammeln würde. Ich versuchte um die Gruppe Schwimmende herum zu paddeln,denn sobald einer der im Wasser Treibenden sich an mein Kanu klammer würde, steigt die Gefahr, dass auch meine letzte Sicherheit zu schwinden droht. Mir schossen so viele Dinge durch den Kopf. Was machen in einer solchen Situation? Sicherstellen, dass Augenkontakt besteht. –Wie soll das bei einer Gruppe gehen?- Sicherstellen, dass sich keiner in Panik am Boot festklammert, zur Not mit dem Paddel auf die Hände schlagen. – Wie soll das bei einem „Angriff“ auf die eigene Sicherheit von allen Seiten gehen?- Doch was soll man machen, wenn auf einmal 5 von 10 junge Menschen nicht schwimmen können? Was tun, wenn sich junge Menschen, an dein Boot klammern & dich mit Tränen erfüllten Augen anflehen sie ins Boot zu ziehen? Wie soll man sich verhalten, wenn junge Menschen sich zitternd & fast starr vor Kälte am Boot festklammern, du aber weißt, dass das Kanu nicht mehr als maximal vier Menschen fassen kann, im Wasser aber Fünf Menschen sind? All solche Gedanken schossen mir durch den Kopf. Am Ende entschloss ich mich dazu vier ins Boot zuziehen & den fünften am Kanu geklammert mit ans Ufer zu ziehen.
Eine schreckliche Situation. Aber dennoch denke ich, dass ich sie gut gemeistert habe.
Nachdem ich sie dann am Ufer abgesetzt hatte, musste ich noch zweimal raus, um das ganze Equipment einzusammeln. Zum Glück waren noch vier andere Paddler auf dem See, die schon angefangen hatten, die wegschwimmenden Fässer zurück zum Ufer zutreiben.
Ich war ein wenig enttäuscht von der Gruppe, dass niemand vorher gesagt hatte, dass er/sie nicht schwimmen kann. Wäre das nicht einfach fair gewesen.
Ich redete die Zeit, in der ich das Floß abbaute & mit Aidan im Trailer verstaute, kein einziges Wort. Erst als die Gruppe wieder lachend im Bus saß, was das ganze nochmal toppte, reflektierte ich mit Aidan die Situation. Was hätte ich ändern sollen, was war gut? Aidan sagte mir, dass es keine Rolle spielt ob sie schwimmen können oder nicht, da sie alle Rettungswesten an hatten & somit gar nicht untergehen konnten. Sie wollten einfach nur aus dem eiskalten Wasser raus & nutzten so instinktiv die Situation aus. Also für das nächste Mal: Keinen ins Boot holen. Die Situation von außen betrachten & beurteilen. Ihnen sagen sie sollen zurück zum Ufer schwimmen oder sich in Rückenlage bringen & einfach mit den Beinen strampeln.
Ich werde all das, falls es nochmal zu einer solchen Situation kommen sollte, versuchen zu beherzigen.
Den Abend verbrachte ich dann mit dem Spiel Skyrim & einem wohl verdienten Bierchen.

Den Sonntag schlief ich erst einmal aus. Zum Frühstück gab es lecker Pfannkuchen. Um 5pm trainierten Jonny & ich wie gewohnt. Abend gingen David & ich dann zu Aidan. Flo fuhr nach Belfast. Bei Aidan gucken wir Real Steel, Ringo & Tron: Legacy. Um 3am ging es dann zurück nach Greenhill.

Montag 16. Januar 2012
Der heutige sollte einiges verändern. Wir mussten als geschlossene Gruppe für drei Tage in eine der Cabins ziehen & so das Gefühl dafür bekommen, wie es sich anfühlt, eine Residential Group zu sein. Die Idee an sich ist ziemlich cool, aber dennoch gibt es einige Harken an der Sache. Wie soll man Menschen klar machen sie sind jetzt in ihrem Zuhause nur als Gast. Stellt euch vor jemand würde zu euch sagen, so ihr seid jetzt bei euch zuhause zu Besuch.
Alles wurde also so gemacht, wie bei einer Gruppe. Nein nicht ganz, aber dazu später.
Wir trafen uns um 1030h am Carpark & wurden dort von unserem Grouphost Micheal & André abgeholt & in unsere Cabin gebracht. Dort wurde dann alles erklärt, wir wurden auf die Zimmer aufgeteilt, es gab eine kleine Tour über das Greenhillgelände & dann gab es Mittag. Natürlich nicht, wie alle Gruppen in der Dining Hall, sondern für diese Situation war es uns erlaubt in unsere eigentliche Unterkunft, unser Zuhause zu gehen. Ansonsten durften wir dieses aber nicht betreten. Was für ein Sche***! Aber damit noch nicht genug. Nach dem Mittag wurden wir wieder rausgeschmissen & die erste Session konnte losgehen. LLRC (low level ropes course) & Archery. Die Session an sich war echt lustig. Danach gab es Dinner. Auch hier wurden wir wieder rausgeschmissen, was mit normalen Gruppen nicht gemacht wird. So mussten Flo & ich auf dem Weg draußen fertig essen. Hallo geht’s noch? Abends gab es dann noch n Nightwalk, auch dieser war wieder gut. Und dann ging das Desaster los. Flo & ich wollten ins Mainbuilding, um dort ein wenig Nachrichten zu gucken & Flo wollte sein Onlinespiel weiter spielen. Also entschieden wir uns in den Konferenzraum zu gehen in dem wir die letzten Abende verbracht hatten. Dort wurden wir rausgeschmissen, mit der Begründung, wir hätten hier nichts zu suchen. –In unserem eigenen Home- Also entschieden wir uns in Chalet 3 zu gehen, weil wir nicht damit rechneten, dass Herr Michael Smith alles so ernst nehmen würde & uns tatsächlich rausschmeißen würde. Aber auch hier wurden wir entdeckt & dann wollte er tatsächlich unsere Laptops einkassieren. Hallo!? Nach einem kleinen Wortgefecht & der Androhung, dass Kenny Baxter benachrichtigt werden würde, stampften wir wütend zurück in die Cabin.

Dienstag 17. Januar 2012
Zweiter Tag Greenhill als Gruppe. Der Tag startete um 0830am mit einem Frühstück das aus Toast bestand. Sagt man nicht, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit am Tag ist? Dachte ich immer. Jetzt stellt euch mal vor ihr habt zwei Session am Tag & dann nur solch ein Frühstück. Ist das nicht komisch. Zu Anfang dachte ich, Greenhill würde für eine alternative Erziehung in Verbindung mit Natur & bewusstem Lebensstil stehen. Aber irgendwie scheint das doch nicht ganz so zu sein. Es wird Lasertag, wo junge Menschen in ihrer Entwicklung durch den Wald laufen & sich mit Laserwaffen versuchen zu deaktivieren. Hierbei ist es wichtig genau auf den Kopf zu zielen, da sie an diesem die Sensoren befinden. Für diese Session gibt es natürlich keine Altersbeschränkung, da Lasertag die am meist gebuchte Session ist. Aber für Session wie Bouldern gibt es eine Altersbeschränkung von 12.
Um das Centre interessanter zu machen, würde ich doch auch einen Schwerpunkt auf gesunde Ernährung setzten, um den Kindern, die sonst fast ausschließlich Fastfood essen, zu zeigen, dass auch gesunde Nahrung lecker sein. Aber leider ist das nicht der Fall. Aber zurück zum Tag 2 Residential Group.
Nach dem Frühstück hatten wir eine Klettersession. Oh wie ich klettern liebe. Deswegen war ich auch recht froh darüber, dass wir nach fast 1,5Std. in der Kälte stehen, eine kleine Teabreak hatten. Diese nutzte ich um mit Ray & Rod zu reden. Mit Ray unterhielt ich mich über den vergangenen Samstag (Unfall auf dem See) & über unser Kanutraining & dem UK Coaching Award Canoeing and Kayaking, wann wir ihn denn endlich abschließen könnten. Er erzählte Flo & mir, dass wir beide wohl Ende Februar so weit wären, um dieses Zertifikat zu erhalten. Das würde für uns, nochmal zu Erinnerung, heißen, dass wir jegliche Wassersession auf eigene Verantwortung machen könnten. Und wir könnten an unseren Tagen Dayoff für andere Outdoorcentre in der Umgebung arbeiten. Was unsere finanzielle Situation deutlich verändern würde.
Rod fragten wir nach einem Zelt, da Flo & ich am Wochenende frei haben & von Freitag bis Sonntag in den Mournemountains wandern & zelten zu gehen. Da aber weder er noch ich ein Zelt besitzen, mussten wir uns eins besorgen, aber bei Rod waren wir schon an der richtigen Adresse. Nach dem Mittag ging es dann weiter mit Abseiling, Zipline & High Initiativegames. Auch diese Session war eher mäßig als spannend.
Nach dem verpassten Abendessen stand noch eine letzte Session auf dem Plan. Nightline. Da es aber draußen sehr kalt & verregnet war, machten wir nur ein kurzen Trustwalk.
Am Abend kam dann noch Aidan vorbei, der Donnerstag in die Slowakei fliegt & dort 2 Wochen Snowboard zu fahren & Majas Eltern zu besuchen. Wir verabredeten uns für morgen mit ihm zum Lunch.

Pipin aka Jonny & Merry aka David @ Tollymoreriver

Pipin & Merry @Tollymoreriver

Hank @ Tollymoreriver

Mountains of Mourne

Hank @ Glenriver

Glenriver Waterfall

Setup for Climbing with Jamie/Kev/Micheal & Mo(ses)

Pipin & Merry

He's so excited, he just can't hide it. Flo




Saturday, 7 January 2012

Me Brother is here/New Years Eve in Belfast/ New Gym & new Volunteers

Erst einmal ein Frohes Neues Jahr! Hoffe ihr seid alle so gut reingekommen wie wir es sind. Aber dazu später mehr.
Was ist in den letzten Zügen des alten Jahres noch passiert. Am 28 Dezember landete mein geliebter Bruder Hank in Dublin, um die nächsten 13 Tage mit mir zu verbringen. Ich bat Rod, ihn mit mir zusammen in Newry abzuholen. Dieses ist die der Grenze am nächsten gelegene Stadt, also ein beliebter Anreisepunkt für Gäste, damit man nicht immer ganz nach Dublin fahren muss. Es fährt ein Bus direkt vom Airport nach Newry.
Also haben wir Hank aufgepickt & sind dann nach Greenhill gefahren. Super ihn hier zu haben. Nach zwei Tagen kehrte Flo dann auch wieder zurück ins Nest. So verbrachten wir die nächsten Tage gemeinsam & fieberten dem Neujahrsabend entgegen. Als dieser dann auch endlich kam, waren die Erwartungen so hoch, dass wir schon die Befürchtung hatten, dass es vielleicht doch nicht so gut werden würde.
Doch alles kam anders. Nach dem vergeblichen Versuch Aidan davon zu überzeugen, doch mit uns zu kommen, statteten wir ihm einfach einen Überraschungsbesuch ab & somit begann die Party für uns schon um 3pm. Würde man die nächsten 17std als Graph darstellen, würde dieser in kürzester Zeit von Null auf 100 springen & dort ohne auch nur eine Sekunde abzuschwächen bleiben, bis wir dann um 7am. halb Tod ins Bett fielen. Nachdem wir Aidans Haus verlassen hatten & uns auf den Weg nach Belfast machten, eine super Fahrt hinter uns hatten & dann in dem Haus von Flos Freunden unterkamen, ging es auch schon in einen Club. In diesem blieben wir, bis auf eine kleine Essenspause & einer ca. 30 minütigen Jamsession mit einem Obdachlosen, bis 2am & zogen dann weiter. Wir nahmen an ungefähr 20 anderen Housepartys teil. Zwar immer nur 10-20min, aber so war es möglich viele neue Menschen kennen zulernen.
Am nächsten Morgen, sagen wir besser Mittag waren wir bei Aidan zum Essen eingeladen. Dieses war ausgezeichnet, jedenfalls von uns dreien.
Die nächsten Tage verbrachten wir mehr drinnen als draußen, da das Wetter ziemlich schlecht war. Am 3. Januar sollte ich dann auch schon meine erste Session haben. Forestwalk mit Lisburn Trust. Vielleicht erinnert ihr euch ja noch!? Das war die Gruppe bestehend aus Menschen mit Behinderungen. Jedoch kam diese Gruppe nicht. Warum auch. Das Centre blieb ja auch bis zum 4. Januar geschlossen. So fand meine erst Session im Jahr 2012 am Donnerstag statt. Mit dieser Gruppe, ebenfalls Lisburn Trust spielte ich zuerst ein paar Spiel, bei denen sie sich einen Rugbyball zuwerfen mussten & ihren Namen sagen. So war es möglich sich die Namen in kurzer Zeit einprägen. Danach wurde noch 10min „Plums-Sack“ gespielt & anschließend ein imaginärer Adventurewalk gemacht. Bei diesem geht es darum Geist(Phantasie) & Körper zu fordern. Ich erzählte ihnen eine Geschichte & je nach dem was gerade passierte, musste sie laufen/kriechen/joggen/rennen/bellen/springen/stretchen/usw. Es machte uns sehr Spaß & als Belohnung spielten wir dann in unsere Dininghall„Hide & Seek“. Hank schlief in dieser Zeit, was auch sonst.;)
Ja der heutige bzw. gestrige Tag war super. Ich arbeitete als einziger Volunteer, da alle Anderen noch im Urlaub waren, bzw. wieder. Flo verließ uns am Montag, da er sich mi einer Freundin in Schottland zu Snowboard fahren treffen wollte. Ich musste einiges noch in unserem Haus erledigen, da ich im Dezember zum Hausrepräsentanten gewählt worden bin. Was ist das genau? Dieser Titel wird vergeben, damit es einen Ansprechpartner für die Volunteere aus den eigenen Reihen gibt. Wenn sie Probleme haben sei es untereinander oder mit einem der Full time Staffs hat, technische Probleme oder wenn es um einhalten der Regeln geht, kann dieser zu Rate gezogen werden oder einfach als Schlichtungsinstanz eingesetzt werden. Endlich werde ich mal wieder richtig gestresst & habe verschiedene Dinge zu organisieren.
Also habe ich unser neues Dutyboard angebracht, auf dem steht wer & wann jeder seine Aufgaben zu erledigen hat. Im Grunde ist es nichts anderes, als ein Putzplan. Aber dieser spielt hier eine große Rolle, denn leider ist es so, dass ein Ort, in dem viele junge Menschen zum ersten Mal alleine wohnen, das mit dem „Sauberhalten“ des eigenen Hauses noch nicht ganz verstanden haben. Deshalb haben Flo, Stefan & ich uns mal ein paar Gedanken gemacht, wie wir die Situation in den Griff bekommen können. Dass Kühlschränke, benutze Teller & die Wand über den Mülleimern nicht mehr schimmeln, dass Menschen nicht anfangen Müll zu stapeln, wenn der Müllsack voll ist usw.
Denke wir haben da n ganz gutes System entwickeln können. Jetzt wird aber jmd. & das ist eben dieser Hausrepräsentant, der sich darum kümmert, dass auch alle neuen Regeln eingehalten werden.
Des Weiteren musste unser Gym umziehen & zwar in ein kleineres Zimmer mit Ausblick auf eine Wand. Hier sollte doch keiner der neuen Volunteere hausen müssen. Letztendlich stellte sich aber heraus, dass dieser Raum viel besser geeignet war. So richteten Hank & ich noch das Zimmer unserer neuen & einzigen Volunteeren das Zimmer ein. Sobald wir dieses beendet hatten ging es auch schon los unsere beiden neuen Deutschen aus Dublin abzuholen. David aus Lauf & Jonny aus B'Haven. Nach einem Stop in Kilkeel, Hanks ersten britischen Fish&Chips & frittiertem Marsriegel ging es dann weiter nach Dublin. Wieder In Greenhill angekommen wurde erst einmal geduscht & dann machte sich jeder daran sich selbst zu beschäftigen. Ich beschloss endlich mal wieder meinen Blog zu schreiben.
Apropro Blog schreiben. Bald fängt die Saison wieder an, was für euch heißt dass es wieder mehr zu lesen gibt, weil ich mehr erleben werde & auch Fotos werden wieder kommen. Hatte nur leider mein Kabel verloren, was mir ermöglichte Fotos vom Handy auf den Laptop zu bekommen. Doch dieses Kabel habe ich nun bestellt & sollte in den nächsten Tagen eintreffen.

Also muss nun aber auch wirklich ins Bett. Morgen kommen zwei Gruppen die „bespaßt“ werden wollen.

Monday, 26 December 2011

Germany/Family/Alemannen/IRA Terrorist/Cabin 5/UK Christmas

Stay in Germany
Meine Zeit in Deutschland, auf die ich so lange hin gefiebert habe, war wunderbar. Nach einem sehr kurzen Flug, denke es lag daran, dass wir Rückenwind hatten, musste ich ne gute Stunde auf meinen IC nach Bremen warten. Erst einmal ne deutsche Tageszeitung kaufen um sich kurz auf den aktuellen Stand zu bringen, was denn hier überhaupt abgeht. Stunde schnell rumgebracht & dann hieß es 5 Std Zugfahren. Versucht zu schlafe, was eigentlich aufgrund der Müdigkeit, hatte ich doch knappe 7 Std am Flughafen in Dublin verbringen müssen, kein Problem sein sollte. Naja nachdem ich die quälende Fahrt hinter mich bringen konnte, traf ich mich in Bremen auch schon mit meiner Schwester. Ein Herzliches Wiedersehen & dann sofort auf den Weihnachtsmarkt an der Schlachte, Glühwein trinken & super unterhalten. Später kamen noch meine Eltern & Hank, da wir uns zum Schnitzelessen im Hofbräuhaus verabredet hatten. Schnell noch heimlich mit Hank n Glühwein vernichtet & dann ging es zurück nach Bremerhaven. Ein komisches Gefühl da ich ja schon fast 5 Monate nicht mehr zuhause war & es sich dennoch so anfühlte als würden wir nur aus Bremen kommen. Beste Veränderung: Ein neuen Küchentisch, der meine geliebte Küche noch wohnlicher macht. Abends traf ich mich dann mit Eva, die ich das letzte Mal vor 15 Monaten gesehen hatte. Welch wunderbares aber seltsames Wiedersehen, denn auch hier kam es mir vor als wäre es nur ein Wochenende gewesen, an dem wir uns nicht gesehen hätten.
Am Dienstag verabredete ich mich dann mit meiner Mutter zum Frühstück. Der Plan des Tages sah wie folgt aus: Frühstück mit der geliebten Mutter, dann Kaffee & Kuchen mit meiner Großmutter Helga & Abends dann Weihnachtsgrillen & Glühwein mit meinen Jungs Jonny, Ole, Koop, Mari, Hauke & natürlich Hank.
Wow solche Tage müsste es öfters geben. Beim Frühstück mit meiner Mutter, schlug sie mir vor ich könne doch mal nach Hamburg fahren, da ich noch ne neue Outdoorhose brauchte, außerdem müsse ihr Auto mal wieder eine lange Strecke fahren & wäre ja auch vollgetankt. Welch nettes Angebot! Also fuhr ich am nächsten Morgen nach Hamburg, nicht nur um ne Hose zu kaufen, sondern auch um meinen Bruder Nick zu treffen. Also machte ich das auch. Ich fand sofort ne super Hose & das Treffen mit Nick war genauso wie ich es mir vorgestellt hatte. Wir aßen bei Vapiano, redeten viel & dann brachte ich ihn nachhause.
Am Donnerstag wollte ich mich mit einem Freund treffen, der aber nicht mehr konnte, also fuhr ich zu Jon, wir frühstückten zusammen & verbrachten Zeit bis 1 Uhr. Ich entschied mich einen kleinen Abstecher zu meinen Jungs von EWW zu machen & mal zu gucken ob sich da irgendetwas geändert hat. Nach einer Stunde ging es wieder zurück zu Jon. Um 1500h dann weiter Hank von der Schule abzuholen. Wir wollten nach einem Laptop gucken, da er unbedingt eins braucht, um sich perfekt auf das Abi vorzubereiten. Also erst zu MediaMarkt, dann ins Platz1 n Kaffee trinken & dann nochmal bei Saturn geguckt, wo wir dann auch eins gefunden haben.
Abends gab es ein gemeinsames Abendessen & wir richteten den neu erworbenen Computer von Hank ein.
Freitag ging es nach einem gemeinsamen Frühstück mit Mama & Papa mit Sari nach Marburg.
In meiner Verbindung der Alemannia Marburg fand die legendäre Weihnachtskneipe statt. Es war so super die Jungs mal wieder zu sehen & mir wurde wieder mal bewusst, dass ich im Herzen einfach Alemanne bin. Viele tolle Gespräche geführt. Am Montag wurde ich dann von zwei Bundesbrüdern/Freunden nach Frankfurt gefahren, wo ich mich noch einmal mit Sari traf & wir uns einen netten Tag machten. Der Rückflug nach Dublin/Irland war recht unspektakulär. Dauerte jedoch doppelt so lange wie der Hinflug.
Dann noch 1,5Std auf den Bus warten. Inzwischen war es schon 1.30h. Mit dem Bus in Rekordzeit nach Newry, wo mich Aidan dann abholte & ins fast verlassene Greenhill brachte.

Back in Greenhill
Zurück in Greenhill stellte ich fest, dass ich gleich am ersten Tag der Rückkehr DI bin. Also früh aufstehen, was nicht so geil ist wenn um 4 ins Bett kommt. Naja man soll sich ja auch nicht immer beklagen. Als der Wecker mich weckte, konnte ich meine Augen gerade einmal soweit aufmachen, dass ich alles verschwommen wahrnehmen konnte. Welch grausames Erwachen.
Jedoch erwies sich unser Programmmanager als gnädig, er dachte er würde meinen Job übernehmen. Also konnte ich bis zum Mittag wieder ins Bett kriechen. DANKE DANKE DANKE!
Den Rest des Tages verbrachte ich mit Flo. Man war ich froh in wieder zu sehen. Er hatte sich in der Zeit meiner Abwesenheit dazu entschieden mit mir hier Greenhill über Weihnachten zu bleiben.
Am Dienstag brachten wir eine Frau zurück zum Bus. Später stellte sich heraus, dass diese besagte Frau eine Topterroristin zu Zeiten des Konflikts war. Ich will sie euch mal beschreiben: Eine nett aussehende Frau. Mitte 50, schulterlanges blond gefärbtes Haar, Lippenstift, Hosenanzug, hell, viel Schmuck. Sehr interessiert & höfflich. Genau diese Frau saß mehrere Jahre im Gefängnis. Ratet doch mal warum… Sie tötete 7 Menschen mit einer Bombe & nahm 8 weiteren das Leben mit einer Schrotflinte. Kann das Gefühl nicht beschreiben, was ich, nachdem ich das erfahren hatte, gefühlt habe. Es fühlt sich einfach so unglaublich weit weg an. Sowas kann doch nicht sein. Auch das unsere Greenhill Koch, er ist nur 3 Jahre älter als Flo & ich, das Freunde von ihm vor seinen Augen erschossen wurden, das er auf einer Strecke von ca. 3km drei bis vier Mal auf der selben Straße von schwer Bewaffneten kontrolliert wurde.
Wie ist das möglich?
Die nächsten Tage waren wirklich gemütlich. Flo & ich zogen in eine etwas modernere Unterkunft. Hier ist es einfach gemütlicher & wärmer. Wir reden viel, lachen viel, machen viel Musik oder sitzen einfach nur rum & machen nicht wirklich was. Einen Tag fuhren wir mit Greenhill zu einem YMCA Meeting. Danach zogen Flo & ich durch Belfast. Ich würde diesen Tag zu einem der tollsten in Nord Irland zählen. Er blieb dann in Belfast & ich fuhr zurück nach Newcastle.

Christmas
Nun steht schon Weihnachten vor der Tür. Sowohl Flo als auch ich waren sehr gespannt wie es wird.
Wir waren für Heilig Abend bei Aidan eingeladen, da seine Freundin aus der Slowakei kommt & Weihnachten auch schon am 24 Dezember feiert. Wir buken 6 Brote die wir als Gastgeschenke mitbringen wollten. So bekamen Aidan & Maya 2 Leib deutsches Brot. Rod & seine Mutter bekamen jeweils eins, bei denen waren wir für den Christmas Day eingeladen, Aidans Eltern bekamen ein Leib, bei denen waren wir Abends eingeladen & Fergie unser Hausmeister bekommt eins.
Der Tag, Heilig Abend, war recht seltsam. Wir redeten diesen Tag nicht viel. Später sollte sich herausstellen warum. Als wir uns dazu entschieden einen Salat zum Abendbrot zu essen, wagte ich es doch anzusprechen. Ich ließ meinen Emotionen freien Lauf & zum Glück ging es Flo nicht anders. Ich denke, das war der erste Zeitpunkt, an dem ich ein wenig „homesick“ war. Ich dachte es wäre für mich kein Problem an Weihnachten von der Heimat getrennt zu sein. Aber es war doch anders. Es machte mich so unendlich traurig, zu wissen, dass sich meine Familie jetzt hübsch macht, ich kann genau die Stimmung fühlen, die ich jedes Jahr gespürt habe. Dass sie jetzt ohne mich in die Kirche gehen, was immer eine lustige Situation war, da der Chor so furchtbar schräg singt & wir uns immer halb kaputt lachen mussten. Jedes Jahr wieder. Aber auch das es dieses Jahr so anderes sein wird. Das sie zusammen kochen & ich kein Teil des Ganzen wäre. Alle wünschten sich frohe Weihnachten nur für uns fühlte es sich nicht so an. Flo dachte genau wie ich. Es wurde zwar keine Tränen vergossen, aber dennoch war es eine sehr bedrückende Situation. Ich denke es liegt nicht an Weihnachten an sich, sondern daran, dass solch Familien Tage nicht allzu häufig sind. Einfach nicht dazu sein. Dann wurde noch schnell mit der Familie geskyped. War schön alle zu sehen & zu sehen, dass es auch hier ist wie immer nur das man selber nur auf dem Bildschirm ist & niemanden umarmen kann. Um sich dann abzulenken gingen wir dann auch zu Aidan, wo wir seine Familie vorfanden. Wir lachten zusammen, tranken zusammen & spielten ein Spiel zusammen.
So wurden wir doch für einen kurzen Augenblick abgelenkt. Abends fielen wir erschöpft in unser Bett. Der nächste Tag sollte doch einige neue Eindrücke bringen & schon um 09.00h losgehen.

Christmas Day
Der hier wichtigste Tag im Jahr, begann für uns mit einem Anruf von Rod. Er würde es nicht schaffen, aber er habe uns ein Taxi geschickt, was draußen warten würde. Wir also 2min Zeit gehabt uns fertig zu machen. Das Frühstück blieb dabei leider auf der Strecke. Wir eilten dann zum Taxi & beendeten unser Anziehen im Laufen. In Kilkeel angekommen ging es dann auch schon gleich weiter in die Kirche. Hier gibt es noch keine großen Unterschiede, außer dass der Pastor die ganze Zeit über BBC Werbungen sprach, wo Flo & ich uns dachten: Ist das jetzt n Mann Gottes oder n Mann von BBC.
Danach gab es die zweite Bescherung für die Kinder von Rods Freundin & die erste für Flo & mich. Rod schenkte mir ein super Jamie Oliver Kochbuch.
Dann ging es los mit dem Christmas Dinner. Hier in der UK gibt es traditionell Turkey & Ham. Dieses sieht dann so aus, dass auf den Teller alles Mögliche kommt. Abends im Bett haben Flo & ich nochmal gezählt und kamen auf ca. 12 verschiedene Dinge. Turkey, Ham, ca. 5 verschieden Sorten von Kartoffeln über Kroketten, Kartoffelpüree, gekochte Kartoffeln, garlic potatos, Kartoffelgratin, Bohnen, Rosenkohl, fillings ( eine Art Füllung für den Truthahn), Grevy (Braten Soße), Rübern, weiß & rot, Erbsen, dann noch Nachtisch. Eine Sahnetorte, Trifle(http://en.wikipedia.org/wiki/Trifle )
Aber was glaube ich der größte Unterschied beim Essen ist, dass es sogenannte Cracker gibt. Diese sehen aus wie überdimensionale Bonbons. Nun nimmt jeder ein Ende der Cracker in die Hand & der Nachbar das andere Ende. Es wird gezogen & durch dieses entsteht ein ziemlich lauter Knall. Der Gewinner dieses Wettkampfes hat nun  den Körper der Crackers in der Hand, was bedeutet, er bekommt eine Krone, die zusammengerollt in diesem Bonbon ist, ein kleines Geschenk & einen ziemlich unlustigen Witz. Am Ende sitzen alle am Tisch mit Krone da. ( http://www.woodlands-junior.kent.sch.uk/customs/Xmas/crackers.html )
Nach dem Essen haben wir dann die Queens speech geguckt, wo die Queen das Jahr Revue passieren lässt & ihren Untertanen ein frohes & gesegnetes Fest wünscht.
Der Nachmittag wurde mit reden verbracht. Am Abend ging es dann weiter zu Aidans Familie. Hier gab es Bier, Wein, Käse, deutsche Salami. Wir unterhielten uns lange mit John, Aidans Vater, der uns von den Konflikten erzählten & auch hier war es wieder so, dass ich dachte, sowas kann kein Mensch erlebt haben. Bombenexplosionen, dass er des Öfteren eine Pistole am Kopf hatte & Menschen ihm drohten ihn zu erschießen, wenn er sich nur einen Millimeter bewegen würde. Das Freunde von ihm erschossen worden & wussten dass es so kommen würde. Von seiner Familie die eine 150kg Bombe unbeschadet überlebt haben, weil sie an dem Abend ausnahmsweise mal früher ins Bett gegangen sind. Es wirkte einfach alles so unglaublich. Wie kann so etwas passieren, ca. 2000km von uns entfernt. Ohne dass wir es wirklich mitbekommen haben?
Nach diesem anstrengenden aber herzlichen Tag ging es dann ins Bett. Wie immer redeten wir noch ziemlich lange & reflektierten das Erlebte bis wir dann in Land der Träume reisten.

Boxin‘ Day
Der Boxing Day oder auch St. Stephens Day ist der traditionelle zweite Weihnachtstag. Hier werden die Reste gegessen, viel Sport geguckt, wie zB. Fußball oder Pferderennen & Abends wird dann richtig gefeiert. Viele Pubs/Clubs haben spezielle Events. Flo & ich nutzen den Tag um uns zu erholen. Heute Abend wollen wir n DVD Abend machen. Ich nutze den Tag ebenfalls um meinen Blog weiter zu schreiben. By the Way: Warum der Tag nun Boxing Day heißt ist nicht ganz klar. Eine Theorie sagt, dass früher am St. Stephens Day sogenannte Moneyboxes an Menschen verteilt wurden, den es nicht so gut ging.
So endete ein Weihanchtsfest der anderen Art.
Hoffe ihr hattet ein ruhiges & besinnliches Fest im Kreise der Familie.
Savey euer Thore

http://www.bbc.co.uk/iplayer/episode/b018jh4p/Songs_of_Praise_Christmas_Day_Big_Sing/ 

Sunday, 4 December 2011

Have two visitors


Nun komme ich doch noch dazu ein paar Zeilen zu schreiben.
Die letzten Woche, naja nun sind es ja beinahe zwei Wochen, waren recht ruhig…
Der Alltag verändert sich hier um diese Zeit des Jahres nur sehr leicht. Also überspringe ich mal alles, was ihr ja eh schon kennt. Am Montag kamen zwei Freunde auf die Insel, um mit mir ein paar Tage zu verbringen. Jonny & Ole kamen gegen Abend an. Komisches Gefühl auf einmal zwei seiner alten Freunde in Newry einfach so aus dem Bus steigen zu sehen. Ich hatte Aidan gefragt ob wir die beiden vielleicht zusammen abholen wollen, der Weintrinker würde sagen, dass es sich hierbei um eine Verbindung der Neuen & Alten Welt handelt. Den ersten Abend verbrachten wir in Greenhill & am Dienstag ging es dann mit dem Stuffteam an die Nordküste in eine alte Villa in Ballycastle. Wir guckten DvDs & ich kochte für uns drei & meinen Freund Flo. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie kalt es in dem Haus war. Da es direkt an der Küste liegt wo zwei unterschiedliche Gewässer aufeinander treffen, herrscht dort oben eine ziemlich steife Brise. Ich entschied mich früher ins Bett zu gehen als alle anderen, da ich das Gefühl hatte etwas krank zu werden. Am nächsten Morgen ging es dann ein zweites Mal zum Gigants Causeway. Ole machte ein paar Fotos & dann ging es auch schon, mit einem kleinen Stopp an der Old Bushmills" Distillery, weiter nach Belfast. Mittagessen im Yum. Um fair zu sein, muss ich sagen, dass es dort das beste Essen gibt, was ich bisher auf der Insel gegessen habe. Ole, Jonny & ich verabschiedeten uns von der Gruppe, die weiter nach Greenhill fuhren & stürzten uns ins Herzen Belfasts. Zuerst besuchten wir den Continental Market. Dieses ist vergleichbar mit einem Weihnachtsmarkt, nur das es Stände & Buden aus ganz Europa gibt. So endeten wir in einem deutschen Bierzelt & tranken erst einmal n schönes Jever. Dieses beendet ging es weiter zu meinem Kumpel Jason zum Stranmillis Colleg. Wir nahmen ca. 1,5 Stunden an der PANTO Probe teil & bereiteten uns dann auf die Partynacht in Belfast vor.
Am nächsten Morgen, fuhren wir dann zurück nach Greenhill, da ich am Nachmittag eine Brauereibesichtigung organisiert hatte. In Greenhill angekommen, lernte ich dann Flos Papa Mike kennen. Super Typ. Mit der Besichtigung wurde es dann doch nichts, da wir die Whitewaterbrewery nicht finden konnten. So machten wir einfach einen Stopp am Spelgadam. Dieses ist einer der für mich schönsten Orte hier im County Down.
Am Freitag musste ich dann wieder arbeiten. Die Jungs blieben im Bett & ich half Bäume zu schneiden & wir pflanzten eine Hecke. Am Nachmittag pflanzten Flo & ich ein paar Bäume & dann entschieden wir uns Pizza zu machen. An diesem Abend hatte ich auch noch die Aufgabe des Grouphost zu erfüllen. Die Gruppe war aber super & so wurde die anstehende Nightline, dieses ist eine Vertrauensübung. Jeder der Gruppenmitglieder bekommt eine Augenbinde & wird von einem des Teams geleitet. So müssen sie sich & dem Team vertrauen. Ich leite den sehenden & versuche verschiedene Hindernisse einzubauen, die die Gruppe dann nur mit Vertrauen & Kommunikation bewältigen müssen.
Am Samstag hatte  ich dann zwei Sessions, an denen die Jungs auch teilnahmen. Am Morgen war es Raftbuilding & am Nachmittag Lasertag, was sowohl Ole als auch Jonny eine Menge Spaß bereitete. Am Abend, der letzte Abend in Greenhill, entschieden wir uns fürs Pubhopping. So machten wir an unterschiedlichen Pub einen halt, tranken ein irisches Bier & zogen dann weiter, bis wir letztendlich im Harbour Inn landeten. Dieser Pub zählte bis zu dem Zeitpunkt nicht unbedingt zu meinen Lieblingspubs in Newcastle, doch der Abend sollte alles ändern. Wir waren mit Abstand die Jüngsten, aber schon nach kurzer Zeit schloss uns die Belegschaft in Herz & wir unterhielten uns den ganzen Abend, tanzen, lachten & tranken. Unter anderem trafen wir Willie, ein gebürtiger Österreicher, 63, ehemaliger Mr. Belfast(Bodybuilder). Wir unterhielten uns bis tief in die Nacht & gingen dann glücklich nach Hause.
Heute wurde dann erst mal ausgeschlafen & dann alles für die bevorstehende Reise gepackt. Denn sowohl für Jonny & Ole, als auch für mich geht es morgen nach Deutschland. Ich habe mich entschieden, meine Familie zu besuchen. Mein Flieger geht um 0545h von Dublin nach Frankfurt & dann mit dem ICE nach Bremen wo ich mich dann gleich mit meiner Schwester treffe. Abends gehe ich dann mit meiner Familie in Hofbräuhaus & auf den Weihnachtsmarkt.
Melde mich dann wieder wenn ich dann wieder in Northern Ireland…
Jonny/Thor/Flo @ Bushmills Distillery

Jonny/Ole/Thor @ Bushmills Distillery

Ole @ Spelgadam

Spelgadam

Ole playin Pool @ Greenhill

Ole & Friend @ Harbour Inn

Ole/Jon/Thor @ Harbour Inn

Willie/Thor/Tracy/Ole @ Harbour Inn

Mr Belfast/Mr B'Haven @ Harbour Inn

Its me @ Harbour Inn

Jon/Ole @ Spelagdam